



Nachdem ich in den ersten Wochen des Studiums die (Un-)Orte der Luzerner Altstadt aufgespürt und untersucht haben, setzte ich meine Erkenntnisse in einem ersten Entwurf um. Die Aufgabe war es, ein Kaffee in der Altstadt zu planen. Das Projekt hat nicht den Anspruch, realistisch zu sein, sondern versteht sich vielmehr als ein Gedankenexperiment. Denn für mich ist die Stadt, welche die Fussgänger*innen sehen, die Stadt der Schaufenster. Das Projekt der Dachpromenade soll aus dieser Ebene ausbrechen. Die Altstadt beginnt darüber. Eine lange Treppe führt vom Hirschenplatz auf die Dächer. Von dort aus führt ein Steg von First zu First und schliesslich auch zu einem Kaffee.
1. Entwurfsmodul, Atelier Imboden Gusic, Hochschule Luzern, Herbst 2020